Die Pythagoräer führten ein asketisches und enthaltsames Leben.
Im Mittelpunkt stand der Respekt vorm Leben, und man lebte vegetarisch; auch schaffte man Tieropfer an die Götter ab. Pythagoras wurde auf diese Weise zum Gründer der vegetarischen Lebensart in Europa.
Bis zur zweiten Hälfte des 19te Jahrhunderts wurde jemand, der sich Fleisch- und Tierprodukte enthielt, Pythagoräer genannt; erst danach wurde der Begriff Vegetarier eingeführt.
Vegetarismus wurde im sicheren Sinn gleichbedeutend an die pythagorische Lebensart, auch wenn die letzte mehr beinhaltet, als das sich enthalten von Fleisch.